Philosophie

Die MitarbeiterInnen des Allgäuer Reiterhofes fühlen sich einem humanistischen Weltbild und einer ganzheitlichen Sichtweise verpflichtet. Wir fördern und unterstützen die Stärken der Mädchen, in dem wir ressourcen- und lösungsorientiert mit ihnen arbeiten. Dabei ist uns ein partnerschaftlicher Erziehungsstil, gegenseitige Toleranz und ein hohes Maß an Wertschätzung und Vertrauen wichtig. Dazu gehört auch, eindeutig Grenzen zu setzen und diese durchhalten.

Wir legen viel Wert auf soziale Kontakte nach außen. Der Allgäuer Reiterhof ist keine in sich geschlossene Einrichtung. Wir ermutigen die Mädchen, Freunde und Freundinnen (auch aus den Herkunftsorten) auf den Hof einzuladen. Frustrationen bei Beziehungskrisen im Freundeskreis können über ein persönliches Kennen der Freunde durch die Mitarbeiterinnen emotional besser begleitet werden. Auch bei Partnerschaften ist uns das Kennenlernen der jungen Männer wichtig. Die Freunde können in den Alltag einbezogen werden.

Regelmäßig werden mehrtägige Ferienfreizeiten (auch im Ausland zum Kennenlernen anderer Kulturen) und Wanderritte gemeinsam organisiert. Die Ermöglichung der Teilnahme bei mehrtägigen Klassenfahrten, Veranstaltungen der Sportvereine gehört zum Konzept, um auch in anderen sozialen Zusammenhängen zusätzliche Erfahrungen machen zu können.

Durch den räumlich angegliederten Reitverein und die Gastpferde haben die Mädchen im Alltag vielfältige soziale Kontakte. Das Einbinden der Mädchen in die Organisation reitvereinsinterner Großveranstaltungen (wie die jährlichen ganztägigen Reiterspiele, Weihnachtsreiten, Reitturniere) ermöglicht eine Vielzahl von sozialen Erfahrungsmöglichkeiten und Kennenlernen von Nachbarschaftshilfe.